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	Kommentare zu: Wer rettet die deutsche Sprache?	</title>
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		<title>
		Von: AlexanderR		</title>
		<link>https://nsign.net/wer-rettet-die-deutsche-sprache/#comment-463</link>

		<dc:creator><![CDATA[AlexanderR]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2007 18:58:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein wenig spät, aber vielleicht hilft&#039;s ja trotzdem: Habe selbst gerade bei Wikipedia nach dem vermeintlichen &quot;Hendyadyoin&quot; gesucht. Des Rätsels Lösung: Es ist unter &quot;Hendiadyoin&quot; zu finden. Quod erat demonstrandum. Gruß, Alexander]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wenig spät, aber vielleicht hilft&#8217;s ja trotzdem: Habe selbst gerade bei Wikipedia nach dem vermeintlichen &#8220;Hendyadyoin&#8221; gesucht. Des Rätsels Lösung: Es ist unter &#8220;Hendiadyoin&#8221; zu finden. Quod erat demonstrandum. Gruß, Alexander</p>
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		<title>
		Von: Fozi		</title>
		<link>https://nsign.net/wer-rettet-die-deutsche-sprache/#comment-462</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fozi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Sep 2006 06:40:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Guten Morgen!!

Ups...jetzt seh ichs erst...mein letzter Kommntar strotz ja nur so vor Tippfehlern /und das beim Thema deutsche Sprache....tstststs...6 - setzen). Sorry, aber gestern mußte es schnell gehen. Jetzt bin ich aber zu faul zum redigieren und außerdem geht&#039;s jetzt zur Wiens&#039;n raus.



Balki: Ich bin auch ein Morgenmuffel. Aber bei ner frischen Maß, nehm ich das gern in Kauf :-) Bis morgen! Oans, zwo, drei...g&#039;suffa!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Morgen!!</p>
<p>Ups&#8230;jetzt seh ichs erst&#8230;mein letzter Kommntar strotz ja nur so vor Tippfehlern /und das beim Thema deutsche Sprache&#8230;.tstststs&#8230;6 &#8211; setzen). Sorry, aber gestern mußte es schnell gehen. Jetzt bin ich aber zu faul zum redigieren und außerdem geht&#8217;s jetzt zur Wiens&#8217;n raus.</p>
<p>Balki: Ich bin auch ein Morgenmuffel. Aber bei ner frischen Maß, nehm ich das gern in Kauf :-) Bis morgen! Oans, zwo, drei&#8230;g&#8217;suffa!</p>
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		<title>
		Von: Balki		</title>
		<link>https://nsign.net/wer-rettet-die-deutsche-sprache/#comment-461</link>

		<dc:creator><![CDATA[Balki]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2006 22:29:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Also Fozi, ich bin kein Nachtschwärmer, sondern nur ein Morgenmuffel!



Zu deinen Anmerkungen hier nur so viel: Zum Glück hast du die kritischsten Stellen in den obigen Seiten, die auch mir gegen den Strich gehen, übersehen oder gnädig ignoriert. Bei den vielen hundert Seiten, die der VDS ins Netz gestellt hat, werden sich immer Passagen finden lassen, die deinen oder meinen Vorstellungen nicht entsprechen. Einen Verein ganz nach deinem Gusto müsstest du logischerweise schon selbst gründen. Ob der dann 27 000 Mitglieder einsammeln kann, steht auf einem anderen Blatt...



Doch bleiben wir bei unserem gemeinsamen Interesse an der deutschen Sprache und sehen uns die Alternativen an, die die staatlich finanzierten Sprachinstitutionen, allen voran die Gesellschaft für deutsche Sprache, anzubieten haben. Da wird alljährlich nach dem Wort und Unwort des Jahres gefahndet und/oder das &quot;Schönste deutsche Wort&quot; gesucht. Diese Aktionen sind für mich angesichts des Josef Kraus beklagten Deutschstundendefizits Peanuts. Kraus ist denn auch bezeichnenderweise ebenfalls VDS-Mitglied: http://www.vds-ev.de/verein/prominente-mitglieder.php



Für eine mitgliederfinanzierte Bürgerinitiative hat der VDS erstaunlich breitangelegte Aktionen angeschoben und sich zu einer schlagkräftigen Truppe gemausert. Dabei erwarte ich nicht, dass der Verein im Einzelnen meinen individuellen Vorlieben entspricht, Hauptsache die Hauptstoßrichtung stimmt.



Drum wundere dich nicht, wenn ich demnächst als frischgebackenes VDS-Mitglied eine Reply leaven werde :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also Fozi, ich bin kein Nachtschwärmer, sondern nur ein Morgenmuffel!</p>
<p>Zu deinen Anmerkungen hier nur so viel: Zum Glück hast du die kritischsten Stellen in den obigen Seiten, die auch mir gegen den Strich gehen, übersehen oder gnädig ignoriert. Bei den vielen hundert Seiten, die der VDS ins Netz gestellt hat, werden sich immer Passagen finden lassen, die deinen oder meinen Vorstellungen nicht entsprechen. Einen Verein ganz nach deinem Gusto müsstest du logischerweise schon selbst gründen. Ob der dann 27 000 Mitglieder einsammeln kann, steht auf einem anderen Blatt&#8230;</p>
<p>Doch bleiben wir bei unserem gemeinsamen Interesse an der deutschen Sprache und sehen uns die Alternativen an, die die staatlich finanzierten Sprachinstitutionen, allen voran die Gesellschaft für deutsche Sprache, anzubieten haben. Da wird alljährlich nach dem Wort und Unwort des Jahres gefahndet und/oder das &#8220;Schönste deutsche Wort&#8221; gesucht. Diese Aktionen sind für mich angesichts des Josef Kraus beklagten Deutschstundendefizits Peanuts. Kraus ist denn auch bezeichnenderweise ebenfalls VDS-Mitglied: <a href="http://www.vds-ev.de/verein/prominente-mitglieder.php" rel="nofollow ugc">http://www.vds-ev.de/verein/prominente-mitglieder.php</a></p>
<p>Für eine mitgliederfinanzierte Bürgerinitiative hat der VDS erstaunlich breitangelegte Aktionen angeschoben und sich zu einer schlagkräftigen Truppe gemausert. Dabei erwarte ich nicht, dass der Verein im Einzelnen meinen individuellen Vorlieben entspricht, Hauptsache die Hauptstoßrichtung stimmt.</p>
<p>Drum wundere dich nicht, wenn ich demnächst als frischgebackenes VDS-Mitglied eine Reply leaven werde :-)</p>
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		<title>
		Von: Fozi		</title>
		<link>https://nsign.net/wer-rettet-die-deutsche-sprache/#comment-460</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fozi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2006 10:12:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Balki, alter Nachtschwärmer ;-)



Ich habe mir mal die Links, die du geschickt hast angesehen.



1. Wortpatenschaft:

Uiuiui..um die deutscge Sprache schein&#039;ts echt schlecht zu stehen. Da kann ich für 5 Ã–re eine Patenschaft für ein deutsches Wort übernehmen und mir dann eine Urkunde übers Sofa pinnen. Gratulation, geschickter Schachzug um an Spendengelder zu kommen. Und Nina Ruge darf gleich für drei gleichzeitig Patin sein (Alles wird gut). Wenn ich zur Rettung der deutschen Sprache inzwischen spenden darf, wie für ein hungerndes Kind in Afrika, dann verstehe ich die Lobeshymnen unter &quot;Fakten&quot; nicht. Warum sollte ich eine Patenschaft für etwas übernehmen, das quasi als &quot;Platzhirsch aller Sprachen&quot; dasteht? Das widerspricht sich doch? Da müssten negative Fakten stehen, wie z.B. Deutschland ist PISA-Looser, weil die Kids nicht mehr richtig lesen und schreiben können, aber nicht daß daß es sogar plattdeutschsprechende Indianer gibt.



2. Aktion lebendiges Deutsch

Die Seite kannte ich schon. Doch habe ich sie bisher eher als satirische Aktion wahrgenommen als ernstgemeinte Rettungsmaßnahme. Ich fand immer recht witzig, wie man sich hier zum Teil einen abbrach um ein passendes deutsches Wort für einen Anglizismus zu finden. Bei den Begiffen online/offeline (das sind termini technici und keine Anglizismen) haben sich einige die Zähne daran ausgebissen :-). Meine Wertung: unterhaltsam, aber mehr auch nicht.



3. Stiftung deutsche Sprache:

Die Seite könnte mein Favourite, sorry Lieblingsseite, werden. Kann mir jemand mal diesen Satz erläutern:

&quot;Denn die deutsche Sprache ist eine Grundlage unserer menschlichen Existenz.&quot; Heißt das etwa, daß Franzosen, Engländer,  Italiener, Mongolen, etc. nicht existieren dürften, wenn es keine deutsche Sprache gibt? Das mag vor 60-70 Jahren evtl richtig gewesen sein (ich weiß, das ist eine böse These von mir). Da glaube ich mal, daß sich der Autor in seinem Rettungseifer etwas vergaloppiert hat. Wenn ich aber weiter unten im Text  wieder &quot;Denglisch&quot; lese schwant mir schon einiges...die bösen, bösen Anglizismen. Und meine Erwartungen werden nicht entäuscht :-)

Die Punkte unter &quot;Förderung&quot; verfolgen eher akademisch-theoretische Ansätze (Analyse, Dokumentation) und zuwenig praktische Ansätze, wie ich sie gern hätte. Stipendien und Wettbewerbe sind ja mal ein Anfang, aber bitte nicht wie be &quot;Kultur nützt&quot; (dazu komme ich noch später). Außer dem &quot;Haus dem deutschen&quot; lese ich nur weiche Absichtserklärungen (...wir streben an...), aber nichts Konkretes, daß man als Erfolg verbuchen kann.



4. Kulturpreis deutsche Spache:

Dazu muß ich nichts mehr sagen, außer &quot;Gebt die Kohle sinnvoll aus!&quot;



5. Kultur nützt:

Da erahnte ich schon einen zarten Silberschweif am Horizont , doch es entpupte sich als Streichholz, das im Wind ausgeblasen wurde.

Zunächsteinmal löblich, daß hier mal was Sinnvolles und Pragmatisches iniziiert wurde. Einen Bewerbungs-Wettbewerb für Schulabgänger in einer der strukturschwächsten Regionen Deutschlands, die von Abwanderung und Arbeitslosigkeit gebeutelt ist zu starten, ist eine gute Sache.

Doch wo sind die Erfolge dokumentiert? Wenn ich in das &quot;...sogenannte Weblog...&quot; schaue, daß eit April keine Einträge mehr vorweist, sehe ich ganze 6(!) Einträge und 8 Kommentare von denen 6 englischer Spam ist.

Cool fan ich auch den ersten Kommentar von cChRiSs:

&quot;Hallo,

Und wo bitte ist das Beispiel, das weiterhelfen soll? Ich kann keines finden - nur ein Gegenbeispiel, wie es nicht gemacht werden soll.



M.f.G. - ChRiS &quot;



Herr O. Baer, versucht zwar auf Chris&#039; Frage zu antworten, aber leider ohne Erfolg. Wenn ich eine Kurzbewerbung abschicke, die i.d.R aus einem kurzen prägnanten Anschreiben und einem lückenlosen Lebenslauf besteht, da erzähle ich im Anschreiben keine Stories übers Sandsäcke Heranschaffen o.ä., um meine Sozialkompetenz zu dokumentieren. Da wird das Anschreiben schnell zum Roman. Die Prsonaler haben keine Zeit und Lust, um einen Stapel mit Bewerbungen zu bearbeiten, wo jeder eine Erlebniserzählung schreibt. Da hätte man besser mal paar Personalreferenten der Partnerfirmen einbinden sollen, die wissen wie&#039;s geht. Außerdem, die aufgeführten  Begriffe zur Sozialkompetenz sind Standard in jeder Bewerbung, ohne die der Personaler die Bewerbung sofort ins Körbchen &quot;Rücksendung&quot; legt. Wer im Anschreiben etwas Unzutreffendes behauptet, fliegt sogar beim Durschnittspersonaler sofort auf.

Wie ist denn nun der Wettbewerb ausgegangen, wer hat gewonnen, wo arbeitet der Sieger nun?

Tja, wenn alle Initiativesn so &quot;professionell&quot; angegangen und durchgeführt werden, dann kann schon nichts mehr passieren.  Doch wenn ein Projekt so versandet, dann ist es mit der Glaubwürdigkeit bei den Partnerfirmen schnell vorbei. Ich kann mir nicht vorstellen, daß sie bei so einem Projekt nochmal mitmachen werden.



5. Herr Oliver Baer:

Ich dachte mir schon, daß Herr Baer irgendwas mit dem VdS zu tun hat. Das war aus seinem Kommentar zwischen den Zeilen zu lesen. Umso mehr ehrt es mich ein Vorstandsmitglied des VdS als Gast auf meinem Blog gehabt zu haben.

@ O. BAER: Bitte vertehen sie meine Aussagen zu &quot;Kultur nützt&quot; als konstruktive Kritik. Ich weiß ihren Einsatz und Leidenschaft in diesem Projekt durchaus zu schätzen. Doch das Thema dessen sie sich dort angenommen haben ist zu ernst, um es so ins Nichts laufen zu lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Balki, alter Nachtschwärmer ;-)</p>
<p>Ich habe mir mal die Links, die du geschickt hast angesehen.</p>
<p>1. Wortpatenschaft:</p>
<p>Uiuiui..um die deutscge Sprache schein&#8217;ts echt schlecht zu stehen. Da kann ich für 5 Ã–re eine Patenschaft für ein deutsches Wort übernehmen und mir dann eine Urkunde übers Sofa pinnen. Gratulation, geschickter Schachzug um an Spendengelder zu kommen. Und Nina Ruge darf gleich für drei gleichzeitig Patin sein (Alles wird gut). Wenn ich zur Rettung der deutschen Sprache inzwischen spenden darf, wie für ein hungerndes Kind in Afrika, dann verstehe ich die Lobeshymnen unter &#8220;Fakten&#8221; nicht. Warum sollte ich eine Patenschaft für etwas übernehmen, das quasi als &#8220;Platzhirsch aller Sprachen&#8221; dasteht? Das widerspricht sich doch? Da müssten negative Fakten stehen, wie z.B. Deutschland ist PISA-Looser, weil die Kids nicht mehr richtig lesen und schreiben können, aber nicht daß daß es sogar plattdeutschsprechende Indianer gibt.</p>
<p>2. Aktion lebendiges Deutsch</p>
<p>Die Seite kannte ich schon. Doch habe ich sie bisher eher als satirische Aktion wahrgenommen als ernstgemeinte Rettungsmaßnahme. Ich fand immer recht witzig, wie man sich hier zum Teil einen abbrach um ein passendes deutsches Wort für einen Anglizismus zu finden. Bei den Begiffen online/offeline (das sind termini technici und keine Anglizismen) haben sich einige die Zähne daran ausgebissen :-). Meine Wertung: unterhaltsam, aber mehr auch nicht.</p>
<p>3. Stiftung deutsche Sprache:</p>
<p>Die Seite könnte mein Favourite, sorry Lieblingsseite, werden. Kann mir jemand mal diesen Satz erläutern:</p>
<p>&#8220;Denn die deutsche Sprache ist eine Grundlage unserer menschlichen Existenz.&#8221; Heißt das etwa, daß Franzosen, Engländer,  Italiener, Mongolen, etc. nicht existieren dürften, wenn es keine deutsche Sprache gibt? Das mag vor 60-70 Jahren evtl richtig gewesen sein (ich weiß, das ist eine böse These von mir). Da glaube ich mal, daß sich der Autor in seinem Rettungseifer etwas vergaloppiert hat. Wenn ich aber weiter unten im Text  wieder &#8220;Denglisch&#8221; lese schwant mir schon einiges&#8230;die bösen, bösen Anglizismen. Und meine Erwartungen werden nicht entäuscht :-)</p>
<p>Die Punkte unter &#8220;Förderung&#8221; verfolgen eher akademisch-theoretische Ansätze (Analyse, Dokumentation) und zuwenig praktische Ansätze, wie ich sie gern hätte. Stipendien und Wettbewerbe sind ja mal ein Anfang, aber bitte nicht wie be &#8220;Kultur nützt&#8221; (dazu komme ich noch später). Außer dem &#8220;Haus dem deutschen&#8221; lese ich nur weiche Absichtserklärungen (&#8230;wir streben an&#8230;), aber nichts Konkretes, daß man als Erfolg verbuchen kann.</p>
<p>4. Kulturpreis deutsche Spache:</p>
<p>Dazu muß ich nichts mehr sagen, außer &#8220;Gebt die Kohle sinnvoll aus!&#8221;</p>
<p>5. Kultur nützt:</p>
<p>Da erahnte ich schon einen zarten Silberschweif am Horizont , doch es entpupte sich als Streichholz, das im Wind ausgeblasen wurde.</p>
<p>Zunächsteinmal löblich, daß hier mal was Sinnvolles und Pragmatisches iniziiert wurde. Einen Bewerbungs-Wettbewerb für Schulabgänger in einer der strukturschwächsten Regionen Deutschlands, die von Abwanderung und Arbeitslosigkeit gebeutelt ist zu starten, ist eine gute Sache.</p>
<p>Doch wo sind die Erfolge dokumentiert? Wenn ich in das &#8220;&#8230;sogenannte Weblog&#8230;&#8221; schaue, daß eit April keine Einträge mehr vorweist, sehe ich ganze 6(!) Einträge und 8 Kommentare von denen 6 englischer Spam ist.</p>
<p>Cool fan ich auch den ersten Kommentar von cChRiSs:</p>
<p>&#8220;Hallo,</p>
<p>Und wo bitte ist das Beispiel, das weiterhelfen soll? Ich kann keines finden &#8211; nur ein Gegenbeispiel, wie es nicht gemacht werden soll.</p>
<p>M.f.G. &#8211; ChRiS &#8221;</p>
<p>Herr O. Baer, versucht zwar auf Chris&#8217; Frage zu antworten, aber leider ohne Erfolg. Wenn ich eine Kurzbewerbung abschicke, die i.d.R aus einem kurzen prägnanten Anschreiben und einem lückenlosen Lebenslauf besteht, da erzähle ich im Anschreiben keine Stories übers Sandsäcke Heranschaffen o.ä., um meine Sozialkompetenz zu dokumentieren. Da wird das Anschreiben schnell zum Roman. Die Prsonaler haben keine Zeit und Lust, um einen Stapel mit Bewerbungen zu bearbeiten, wo jeder eine Erlebniserzählung schreibt. Da hätte man besser mal paar Personalreferenten der Partnerfirmen einbinden sollen, die wissen wie&#8217;s geht. Außerdem, die aufgeführten  Begriffe zur Sozialkompetenz sind Standard in jeder Bewerbung, ohne die der Personaler die Bewerbung sofort ins Körbchen &#8220;Rücksendung&#8221; legt. Wer im Anschreiben etwas Unzutreffendes behauptet, fliegt sogar beim Durschnittspersonaler sofort auf.</p>
<p>Wie ist denn nun der Wettbewerb ausgegangen, wer hat gewonnen, wo arbeitet der Sieger nun?</p>
<p>Tja, wenn alle Initiativesn so &#8220;professionell&#8221; angegangen und durchgeführt werden, dann kann schon nichts mehr passieren.  Doch wenn ein Projekt so versandet, dann ist es mit der Glaubwürdigkeit bei den Partnerfirmen schnell vorbei. Ich kann mir nicht vorstellen, daß sie bei so einem Projekt nochmal mitmachen werden.</p>
<p>5. Herr Oliver Baer:</p>
<p>Ich dachte mir schon, daß Herr Baer irgendwas mit dem VdS zu tun hat. Das war aus seinem Kommentar zwischen den Zeilen zu lesen. Umso mehr ehrt es mich ein Vorstandsmitglied des VdS als Gast auf meinem Blog gehabt zu haben.</p>
<p>@ O. BAER: Bitte vertehen sie meine Aussagen zu &#8220;Kultur nützt&#8221; als konstruktive Kritik. Ich weiß ihren Einsatz und Leidenschaft in diesem Projekt durchaus zu schätzen. Doch das Thema dessen sie sich dort angenommen haben ist zu ernst, um es so ins Nichts laufen zu lassen.</p>
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		<title>
		Von: Balki		</title>
		<link>https://nsign.net/wer-rettet-die-deutsche-sprache/#comment-459</link>

		<dc:creator><![CDATA[Balki]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Sep 2006 22:49:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.nsign.net/?p=107#comment-459</guid>

					<description><![CDATA[Fozi: &quot;Und wenn die Politik nicht in der Lage ist vernünftige Rahmenbedingungen zu schaffen, dann sollten so Vereine oder Organisationen, wie der o.g. VdS entsprechende Lobby-Arbeit und Ã–ffentlichkeitsarbeit leisten und aktiv Initiativen in Angriff nehmen, um dies zu ermöglichen, anstatt Protestbriefe, die kaum einer liest und wahrnimmt, zu veröffentlichen, hochdotierte Preise zu verleihen und sich sich die Verbannung von Anglizismen auf die Fahnen zu schreiben, als Maßnahmen zur Rettung der deutschen Sprache. [...] Nicht die Anglizismen sind die große Bedrohung für unsere Sprache, sondern die mangelnde und vernachlässigte Ertüchtigung unserer Jugend zu guten muttersprachlichen Kenntnissen.&quot;



Hab&#039; mich nach einiger Zeit nochmal in den VDS-Seiten umgesehen (verdammt viel Zeug, bin immer noch nicht ganz durch). Aber eines kann ich jetzt schon sagen: Der Verein erfüllt bereits viele deiner Forderungen. Er hat erstaunlich viele Initiativen mit eigenen Webseiten auf den Weg gebracht wie die Aktion Wortpatenschaften http://www.wortpatenschaft.de/ die Aktion &quot;Lebendiges Deutsch&quot; http://www.aktionlebendigesdeutsch.de/ und die Stiftung Deutsche Sprache http://www.stiftungds.de/ Zudem verleiht er alljährlich den hochdotierten Kulturpreis Deutsche Sprache http://www.kulturpreis-deutsche-sprache.de/



Und noch eines hab&#039; ich herausgefunden: Unser Mitdiskutant Oliver Baer ist Vorstandsmitglied im VDS http://www.baer-coach.de/tatze/2006/05/14/vorstand-im-verein-deutsche-sprache/ Auch Baer hat mit &quot;Kultur nützt&quot; http://www.kultur-nuetzt.de/ eine beachtliche Aktion auf die Beine gestellt: &quot;Eine Stelle finden mit gepflegter Muttersprache&quot; lautet der Aufruf an Abgänger der Hoch- und Fachschulen, Universitäten, Gymnasien, Berufsschulen und Berufsakademien&quot;.



Summa summarum: Der VDS ist längst über seine ursprüngliche Rolle als Anglizismenbekämpfungsverein hinausgewachsen. Was nützen uns &quot;gute muttersprachliche Kenntnisse&quot;, wenn die Muttersprache zunehmend anglisiert wird? Mir gefällt es jedenfalls, dass der VDS auch weiterhin gegen das Ãœbermaß an Anglizismen ankämpft. Leave a Reply! :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fozi: &#8220;Und wenn die Politik nicht in der Lage ist vernünftige Rahmenbedingungen zu schaffen, dann sollten so Vereine oder Organisationen, wie der o.g. VdS entsprechende Lobby-Arbeit und Ã–ffentlichkeitsarbeit leisten und aktiv Initiativen in Angriff nehmen, um dies zu ermöglichen, anstatt Protestbriefe, die kaum einer liest und wahrnimmt, zu veröffentlichen, hochdotierte Preise zu verleihen und sich sich die Verbannung von Anglizismen auf die Fahnen zu schreiben, als Maßnahmen zur Rettung der deutschen Sprache. [&#8230;] Nicht die Anglizismen sind die große Bedrohung für unsere Sprache, sondern die mangelnde und vernachlässigte Ertüchtigung unserer Jugend zu guten muttersprachlichen Kenntnissen.&#8221;</p>
<p>Hab&#8217; mich nach einiger Zeit nochmal in den VDS-Seiten umgesehen (verdammt viel Zeug, bin immer noch nicht ganz durch). Aber eines kann ich jetzt schon sagen: Der Verein erfüllt bereits viele deiner Forderungen. Er hat erstaunlich viele Initiativen mit eigenen Webseiten auf den Weg gebracht wie die Aktion Wortpatenschaften <a href="http://www.wortpatenschaft.de/" rel="nofollow ugc">http://www.wortpatenschaft.de/</a> die Aktion &#8220;Lebendiges Deutsch&#8221; <a href="http://www.aktionlebendigesdeutsch.de/" rel="nofollow ugc">http://www.aktionlebendigesdeutsch.de/</a> und die Stiftung Deutsche Sprache <a href="http://www.stiftungds.de/" rel="nofollow ugc">http://www.stiftungds.de/</a> Zudem verleiht er alljährlich den hochdotierten Kulturpreis Deutsche Sprache <a href="http://www.kulturpreis-deutsche-sprache.de/" rel="nofollow ugc">http://www.kulturpreis-deutsche-sprache.de/</a></p>
<p>Und noch eines hab&#8217; ich herausgefunden: Unser Mitdiskutant Oliver Baer ist Vorstandsmitglied im VDS <a href="http://www.baer-coach.de/tatze/2006/05/14/vorstand-im-verein-deutsche-sprache/" rel="nofollow ugc">http://www.baer-coach.de/tatze/2006/05/14/vorstand-im-verein-deutsche-sprache/</a> Auch Baer hat mit &#8220;Kultur nützt&#8221; <a href="http://www.kultur-nuetzt.de/" rel="nofollow ugc">http://www.kultur-nuetzt.de/</a> eine beachtliche Aktion auf die Beine gestellt: &#8220;Eine Stelle finden mit gepflegter Muttersprache&#8221; lautet der Aufruf an Abgänger der Hoch- und Fachschulen, Universitäten, Gymnasien, Berufsschulen und Berufsakademien&#8221;.</p>
<p>Summa summarum: Der VDS ist längst über seine ursprüngliche Rolle als Anglizismenbekämpfungsverein hinausgewachsen. Was nützen uns &#8220;gute muttersprachliche Kenntnisse&#8221;, wenn die Muttersprache zunehmend anglisiert wird? Mir gefällt es jedenfalls, dass der VDS auch weiterhin gegen das Ãœbermaß an Anglizismen ankämpft. Leave a Reply! :-)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Fozi		</title>
		<link>https://nsign.net/wer-rettet-die-deutsche-sprache/#comment-458</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fozi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2006 21:28:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.nsign.net/?p=107#comment-458</guid>

					<description><![CDATA[Tja da hat der gute Herr Krause völlig Recht, meine Rede! Hier ist in erster Linie die Politik und die Bundes-/Landesregierungen gefordert, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen (sprich Budgets und Resourcen ins Bildungswesen pumpen), damit wir an den Schulen genügend Deutschunterricht bekommen. Es ist umso bedenklicher, wenn die Fremsprachenkenntnisse (in diesem Fall Englisch) nur langsam besser werden, aber zugleich die Deutschkenntnisse wesentlich schlechter. D.h. im Schluß für mich, sie beherrschen weder das eine noch das andere vernünftig, sind also Doppel-Verlierer. Und wenn die Politik nicht in der Lage ist vernünftige Rahmenbedingungen zu schaffen, dann sollten so Vereine oder Organisationen, wie der o.g. VdS entsprechende Lobby-Arbeit und Ã–ffentlichkeitsarbeit leisten und aktiv Initiativen in Angriff nehmen, um dies  zu ermöglichen, anstatt Protestbriefe, die kaum einer liest und wahrnimmt, zu veröffentlichen, hochdotierte Preise zu verleihen und sich sich die Verbannung von Anglizismen auf die Fahnen zu schreiben,  als Maßnahmen zur Rettung der deutschen Sprache.

Traurig und bedenklich zu gleich, wenn der Staat seinen ureigenen Aufgaben nicht nachkommen kann und von dritter Seite Hilfestellung geleistet werden muß.

Balki, wir sind endlich mal einer Meinung :-)

Nicht die Anglizismen sind die große Bedrohung für unsere Sprache, sondern die mangelnde und vernachlässigte Ertüchtigung unserer Jugend zu guten muttersprachlichen Kenntnissen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja da hat der gute Herr Krause völlig Recht, meine Rede! Hier ist in erster Linie die Politik und die Bundes-/Landesregierungen gefordert, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen (sprich Budgets und Resourcen ins Bildungswesen pumpen), damit wir an den Schulen genügend Deutschunterricht bekommen. Es ist umso bedenklicher, wenn die Fremsprachenkenntnisse (in diesem Fall Englisch) nur langsam besser werden, aber zugleich die Deutschkenntnisse wesentlich schlechter. D.h. im Schluß für mich, sie beherrschen weder das eine noch das andere vernünftig, sind also Doppel-Verlierer. Und wenn die Politik nicht in der Lage ist vernünftige Rahmenbedingungen zu schaffen, dann sollten so Vereine oder Organisationen, wie der o.g. VdS entsprechende Lobby-Arbeit und Ã–ffentlichkeitsarbeit leisten und aktiv Initiativen in Angriff nehmen, um dies  zu ermöglichen, anstatt Protestbriefe, die kaum einer liest und wahrnimmt, zu veröffentlichen, hochdotierte Preise zu verleihen und sich sich die Verbannung von Anglizismen auf die Fahnen zu schreiben,  als Maßnahmen zur Rettung der deutschen Sprache.</p>
<p>Traurig und bedenklich zu gleich, wenn der Staat seinen ureigenen Aufgaben nicht nachkommen kann und von dritter Seite Hilfestellung geleistet werden muß.</p>
<p>Balki, wir sind endlich mal einer Meinung :-)</p>
<p>Nicht die Anglizismen sind die große Bedrohung für unsere Sprache, sondern die mangelnde und vernachlässigte Ertüchtigung unserer Jugend zu guten muttersprachlichen Kenntnissen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Balki		</title>
		<link>https://nsign.net/wer-rettet-die-deutsche-sprache/#comment-457</link>

		<dc:creator><![CDATA[Balki]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2006 18:11:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.nsign.net/?p=107#comment-457</guid>

					<description><![CDATA[@Fozi: &quot;Zunächst sollte man sich dafür einsetzen, daß jeder vernünftig deutsch sprechen und schreiben kann und sich später um &#039;Sprachkosmetik&#039; kümmern.&quot;



Doch genau daran hapert es, wie uns PISA gelehrt hat. Während die Englischkenntnisse langsam besser werden, klagen ausbildende Unternehmen und Betriebe über miserable muttersprachliche Lese- und Schreibfertigkeiten ihrer Azubis. Dem Unterrichtsfach Deutsch wird in den Lehrplänen ein zu geringer Stellenwert beigemessen. Josef Kraus, Vorsitzender des Deutschen Lehrerverbandes, konstatiert in einem Interview mit ZDF-Heute:



&quot;Ein drittes Problem ist die Geringschätzung der Muttersprache. Der Standard sieht vor, dass ein Viertklässler einen Grundwortschatz von 700 Wörtern haben soll. Das ist eine verdammt schmale Basis. Jetzt will man wieder den Standard erreichen, der bis 1990 galt - 1100 Wörter. Und auch sonst nimmt der Deutschunterricht nur 16 Prozent des Unterrichts ein - bei anderen Nationen erhält die Muttersprache 24 bis 26 Prozent Raum im Lehrplan.&quot; http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/21/0,3672,2013749,00.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Fozi: &#8220;Zunächst sollte man sich dafür einsetzen, daß jeder vernünftig deutsch sprechen und schreiben kann und sich später um &#8216;Sprachkosmetik&#8217; kümmern.&#8221;</p>
<p>Doch genau daran hapert es, wie uns PISA gelehrt hat. Während die Englischkenntnisse langsam besser werden, klagen ausbildende Unternehmen und Betriebe über miserable muttersprachliche Lese- und Schreibfertigkeiten ihrer Azubis. Dem Unterrichtsfach Deutsch wird in den Lehrplänen ein zu geringer Stellenwert beigemessen. Josef Kraus, Vorsitzender des Deutschen Lehrerverbandes, konstatiert in einem Interview mit ZDF-Heute:</p>
<p>&#8220;Ein drittes Problem ist die Geringschätzung der Muttersprache. Der Standard sieht vor, dass ein Viertklässler einen Grundwortschatz von 700 Wörtern haben soll. Das ist eine verdammt schmale Basis. Jetzt will man wieder den Standard erreichen, der bis 1990 galt &#8211; 1100 Wörter. Und auch sonst nimmt der Deutschunterricht nur 16 Prozent des Unterrichts ein &#8211; bei anderen Nationen erhält die Muttersprache 24 bis 26 Prozent Raum im Lehrplan.&#8221; <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/21/0,3672,2013749,00.html" rel="nofollow ugc">http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/21/0,3672,2013749,00.html</a></p>
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		<title>
		Von: Fozi		</title>
		<link>https://nsign.net/wer-rettet-die-deutsche-sprache/#comment-456</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fozi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2006 08:20:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[NACHTRAG:

Wenn ich mir die Talksendungen auf den privaten Sendern ansehe, dann sind Anglizismen meine geringste Sorge. Das Sprachniveau und Artikulationsfähigkeiten dort, reichen noch nicht mal zu Anglizismen. Und ich denke, daß dort ein recht repräsetativer Bildungs-Durchschnitt (vom Akademiker bis zum Hauptschulabsolventen) der deutschen Bevölkerung seine privaten Angelegenheiten zum besten gibt. Wenn ich DAS sehe, dann habe ich wahrlich Sorgen um unsere Sprache und Rettungsmaßnahmen sind schon überfällig! Zunächst sollte man sich dafür einsetzen, daß jeder vernünftig deutsch sprechen und schreiben kann und sich später um &quot;Sprachkosmetik&quot; kümmern]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>NACHTRAG:</p>
<p>Wenn ich mir die Talksendungen auf den privaten Sendern ansehe, dann sind Anglizismen meine geringste Sorge. Das Sprachniveau und Artikulationsfähigkeiten dort, reichen noch nicht mal zu Anglizismen. Und ich denke, daß dort ein recht repräsetativer Bildungs-Durchschnitt (vom Akademiker bis zum Hauptschulabsolventen) der deutschen Bevölkerung seine privaten Angelegenheiten zum besten gibt. Wenn ich DAS sehe, dann habe ich wahrlich Sorgen um unsere Sprache und Rettungsmaßnahmen sind schon überfällig! Zunächst sollte man sich dafür einsetzen, daß jeder vernünftig deutsch sprechen und schreiben kann und sich später um &#8220;Sprachkosmetik&#8221; kümmern</p>
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		<title>
		Von: Fozi		</title>
		<link>https://nsign.net/wer-rettet-die-deutsche-sprache/#comment-455</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fozi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2006 17:00:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.nsign.net/?p=107#comment-455</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Baer,

im oben erwähnten Bericht war vom Verein zur Erhaltung der deutschen Sprache die Rede, wenn ich mich recht erinnere. Konservierung = Erhaltung, d.h. einen Zustand nicht verändern. Lt. Wikipedia und der Webseite des Vereins (http://vds-ev.de) hieß ja der &quot;Verein Deutsche Sprache e.V.&quot;, früher mal &quot;Verein zur Wahrung der deutschen Sprache&quot;. Wahrung heißt ja soviel wie Erhaltung oder Konservierung. Mir ist nicht ganz klar warum einige englische Wörter im VdS willkomen sind, so wie fair, Interview, Trainer, Doping, Slang aber andere wie event, highlight, shooting star, outfit verpönt sind. Welche objektiven und nachvollziehbaren Kritierien sind da ausschlaggebend für &quot;hop&quot; oder &quot;top&quot;? Genau das habe ich auch in beinem Beitrag kritiesiert mit &quot;Welche deutsche Sprache wollen die denn konservieren?&quot; Das &quot;Imponiergefasel&quot; geht mir auch auf den Wecker (geitige Tiefflieger wird es immer geben), doch was tut der VdS und seine assoziierten Unterorganisationen noch für die deutsche Sprache, ausser nach gutdünken Anglizismen zu verbannen und den &quot;Sprachpanscherpreis&quot; zu verleihen? Welche Wirkung hatte er bisher seit seiner Gründung 1997? Das, was in den Vereinszielen unter 4. steht, (http://www.vds-ev.de/verein/) ist meiner Meinung nach bei weitem zu unzureichend. Mir fehlen die konkreten Maßnahmen. Im Wesentlichen sich bei allen möglichen Institutionen zu beklagen und zu protestieren ist zu wenig. Praktisches und akives Engagement an der Basis wäre zielführender. Bei gut 500.000â‚¬ jährlichen Mitgliedsbeiträgen (ca. 27.000 Mitglieder a 20 â‚¬) könnte man z.B. in Schulen Theatergruppen unterstützen, Jugendschreibwettbewerbe veranstalten (es gibt einige verkappte literarische Talente) oder Deutschkurse für Kinder und Jugendliche aus den ehemaligen deutschen Ost-Gebieten subventionieren, die zwar deutsche Staatsbürger sind und einen deutschen Namen tragen, aber für die Deutsch eine Fremdsprache ist. Das habe ich an meiner Schule oft erlebt. Selbstverständlich sollten diese Kurse gleichzeitig auch für Kinder anderer Nationalitäten angeboten werden. Das hilft der deutschen Sprache und deren richtigen Gebrauch mehr als hochdotierte (35.000â‚¬) Kulturpreise zu vergeben und sich in der intransparenten Definition von Anglizismen und deren Anprangerung zu engagieren. Das &quot;Ãœbel&quot; muß man an der Wurzel packen, und nicht an den Symptomen rumdoktern. Ich stimme der Ausage &quot;Sprache und Denken bedingen sich gegenseitig&quot; voll zu. Aber wo denken diese Vereine an unsere Zukunft, sprich unsere Kinder? Da haben diese Vereine nicht zu Ende gedacht. Und solange diese Vereine keine echte Wirkung zeigen, bleibe ich dabei, daß sie überflüssig wie ein Kropf sind (uppps...das kostet mich jetzt wohl die Nennung im Pressespiegel des VdS ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Baer,</p>
<p>im oben erwähnten Bericht war vom Verein zur Erhaltung der deutschen Sprache die Rede, wenn ich mich recht erinnere. Konservierung = Erhaltung, d.h. einen Zustand nicht verändern. Lt. Wikipedia und der Webseite des Vereins (<a href="http://vds-ev.de" rel="nofollow ugc">http://vds-ev.de</a>) hieß ja der &#8220;Verein Deutsche Sprache e.V.&#8221;, früher mal &#8220;Verein zur Wahrung der deutschen Sprache&#8221;. Wahrung heißt ja soviel wie Erhaltung oder Konservierung. Mir ist nicht ganz klar warum einige englische Wörter im VdS willkomen sind, so wie fair, Interview, Trainer, Doping, Slang aber andere wie event, highlight, shooting star, outfit verpönt sind. Welche objektiven und nachvollziehbaren Kritierien sind da ausschlaggebend für &#8220;hop&#8221; oder &#8220;top&#8221;? Genau das habe ich auch in beinem Beitrag kritiesiert mit &#8220;Welche deutsche Sprache wollen die denn konservieren?&#8221; Das &#8220;Imponiergefasel&#8221; geht mir auch auf den Wecker (geitige Tiefflieger wird es immer geben), doch was tut der VdS und seine assoziierten Unterorganisationen noch für die deutsche Sprache, ausser nach gutdünken Anglizismen zu verbannen und den &#8220;Sprachpanscherpreis&#8221; zu verleihen? Welche Wirkung hatte er bisher seit seiner Gründung 1997? Das, was in den Vereinszielen unter 4. steht, (<a href="http://www.vds-ev.de/verein/" rel="nofollow ugc">http://www.vds-ev.de/verein/</a>) ist meiner Meinung nach bei weitem zu unzureichend. Mir fehlen die konkreten Maßnahmen. Im Wesentlichen sich bei allen möglichen Institutionen zu beklagen und zu protestieren ist zu wenig. Praktisches und akives Engagement an der Basis wäre zielführender. Bei gut 500.000â‚¬ jährlichen Mitgliedsbeiträgen (ca. 27.000 Mitglieder a 20 â‚¬) könnte man z.B. in Schulen Theatergruppen unterstützen, Jugendschreibwettbewerbe veranstalten (es gibt einige verkappte literarische Talente) oder Deutschkurse für Kinder und Jugendliche aus den ehemaligen deutschen Ost-Gebieten subventionieren, die zwar deutsche Staatsbürger sind und einen deutschen Namen tragen, aber für die Deutsch eine Fremdsprache ist. Das habe ich an meiner Schule oft erlebt. Selbstverständlich sollten diese Kurse gleichzeitig auch für Kinder anderer Nationalitäten angeboten werden. Das hilft der deutschen Sprache und deren richtigen Gebrauch mehr als hochdotierte (35.000â‚¬) Kulturpreise zu vergeben und sich in der intransparenten Definition von Anglizismen und deren Anprangerung zu engagieren. Das &#8220;Ãœbel&#8221; muß man an der Wurzel packen, und nicht an den Symptomen rumdoktern. Ich stimme der Ausage &#8220;Sprache und Denken bedingen sich gegenseitig&#8221; voll zu. Aber wo denken diese Vereine an unsere Zukunft, sprich unsere Kinder? Da haben diese Vereine nicht zu Ende gedacht. Und solange diese Vereine keine echte Wirkung zeigen, bleibe ich dabei, daß sie überflüssig wie ein Kropf sind (uppps&#8230;das kostet mich jetzt wohl die Nennung im Pressespiegel des VdS ;-)</p>
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		<title>
		Von: Oliver Baer		</title>
		<link>https://nsign.net/wer-rettet-die-deutsche-sprache/#comment-454</link>

		<dc:creator><![CDATA[Oliver Baer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2006 14:52:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.nsign.net/?p=107#comment-454</guid>

					<description><![CDATA[Sie schreiben: &quot;Sprache ist etwas lebendiges und dynamisches und verändert sich damit im Laufe der Zeit. ... Darum finde ich solche Vereine zu Erhaltung der Deutschen Sprache überflüßig wie einen Gropf. Welche deutsche Sprache wollen die denn konservieren?&quot;



Dass die Sprache lebt, bestreitet die Aktion Lebendiges Deutsch nicht. Im Gegenteil, sie nennt viele Begriffe aus dem Englischen, die uns lieb und willkommen sind.  Wie ein Kropf ist daher nur Ihre Bemerkung, sie haben sich halt nicht informiert.



Ums Konservieren geht es auch nicht. Um bei Ihrem Bild zu bleiben: Die Sprache lebt wie ein Garten. Da zupft man Unkraut, macht den Schnecken den Garaus und was nicht noch alles. Wildwuchs kann man auch schön finden. Daraus entsteht aber keine Literatur. Denken hat etwas mit Sprache zu tun. Sie bedingen einander.



Vielleicht denken Sie das mal selber zu Ende.



Beste Grüße,

Ihr Baer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie schreiben: &#8220;Sprache ist etwas lebendiges und dynamisches und verändert sich damit im Laufe der Zeit. &#8230; Darum finde ich solche Vereine zu Erhaltung der Deutschen Sprache überflüßig wie einen Gropf. Welche deutsche Sprache wollen die denn konservieren?&#8221;</p>
<p>Dass die Sprache lebt, bestreitet die Aktion Lebendiges Deutsch nicht. Im Gegenteil, sie nennt viele Begriffe aus dem Englischen, die uns lieb und willkommen sind.  Wie ein Kropf ist daher nur Ihre Bemerkung, sie haben sich halt nicht informiert.</p>
<p>Ums Konservieren geht es auch nicht. Um bei Ihrem Bild zu bleiben: Die Sprache lebt wie ein Garten. Da zupft man Unkraut, macht den Schnecken den Garaus und was nicht noch alles. Wildwuchs kann man auch schön finden. Daraus entsteht aber keine Literatur. Denken hat etwas mit Sprache zu tun. Sie bedingen einander.</p>
<p>Vielleicht denken Sie das mal selber zu Ende.</p>
<p>Beste Grüße,</p>
<p>Ihr Baer</p>
]]></content:encoded>
		
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